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Geschichtliche Informationen zum Schweißen und zur Firma Schweißtechnik
Becker:
Geschichte des Schweißens:
Schweißen ist jedes Verfahren,
bei dem Bauteile unter Anwendung von Wärme oder / und Druck zusammengefügt
werden.
Das Schweißen ist als Verbindungsverfahren schon über 3800 Jahre alt. Zu
dieser Anfangszeit kannte man jedoch nur das Feuerpressschweißen, dass auch
als Hammerschweißen bezeichnet wird.
Mit dem beginnenden Zeitalter der Industrialisierung benötigte man jedoch
Schweißverfahren, die den Bedarf an Schweißteilen decken konnten. Der Bau
von Maschinen, Behältern und Apparaten erforderte sichere und wirtschaftlich
herstellbare Schweißverbindungen. Im 19. Jahrhundert entwickelte man das
Lichtbogenschweißverfahren, dass jedoch erst ab 1930 in großem Umfang zur
Anwendung kam. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entdeckte man
wichtige Gase und entwickelte Verfahren und Technik für das Gasschweißen,
dass sehr lange Zeit vorherrschend war.
Die Zahl der Schweißprozesse stieg seit dem 18. Jahrhundert ständig an, um
1900 kannte man bereits fünf Schweißprozesse, um 1950 waren bereits über
zwanzig bekannt. Heute kennt man weit über 100 Schweißprozesse, von denen
natürlich nicht alle neu entwickelten von großer Bedeutung sind.
Nachfolgende
Aufstellung zeigt eine Übersicht wichtiger historischer Daten:
- 1800 v.u.Z. - moderne
Völker entwickeln das Hammerschweißen
- 1862 - Friedrich Wöhler
gelingt die Herstellung von Kalziumkarbid
- 1867 - Widerstandsschweißen
von Stahl
- 1885 - Erprobung von
Lichtbogenschweißtechniken
- 1901 - Beginn der
Verwendung von Acetylen
- 1937 - Einsatz von
Unterpulverschweißen in Dt.
- 1940 - Einsatz des
Wolfram-Inertgas-Schweißen in den USA
- 1950 -
Metall-Inertgas-Verfahren in Deutschland
- 1964 - Einsatz von
Plasmaschweißverfahren
- 1968 - Entstehung von Gas-
und Flüssigkeitslasern
Seit der zweiten Hälfte des 20.
Jahrhunderts werden für das Schweißen immer schneller neuere Techniken
eingesetzt, so hat die Anwendung von Elektronenstrahlen, Laserstrahlen und
Ultraschall in verschiedenen Bereichen stark zugenommen. Die Entwicklung der
Schweißverfahren wird sich im 21. Jahrhundert weiter fortsetzen.
Geschichte der Verbände:
Die Vereine bzw. Verbände für
Schweißtechnik blicken in Deutschland auf mehr als einhundert Jahre
technisch-wissenschaftliche Arbeit zurück. Diese lange Tradition ergibt sich
vor allem aus dem Nutzen den die Mitglieder mit ihrem Engagement in
Wirtschaft und Wissenschaft aus den Verbänden gezogen haben.
In der heutigen Form existiert der Verband seit 1990. Durch die
Wiedervereinigung konnte von neuem ein gesamtdeutscher Verband entstehen,
mit dem Namen Deutscher Verband für Schweißtechnik (DVS).
Die Geschichte der Schweißverbände wurde bis zur Vereinigung zum DVS durch
Einzelverbände geprägt, die aus verschiedenen Interessengruppen
hervorgegangen waren.
So entstand 1897 der Calciumcarbid- und Acetylengasverein in Frankfurt/Main,
die zahlreichen Anwendungen für Acetylen verlangten geradezu diesen Schritt.
Denn mit dem aus Kalziumkarbid gewonnenen Acetylen hatte man ein vielseitig
verwendbares Gas, man nutzte es für Beleuchtungen im mobilen Einsatz in
dieser Zeit sogar öfter als zum Schweißen.
Ebenfalls im Jahr 1897 entstand in Berlin der Deutsche Verein für Acetylen
und Carbid. Diese beiden Vereine schlossen sich im Jahr 1898 zum Deutschen
Azetylenverein (DAV) zusammen. Innerhalb des DAV wurde im Jahr 1907 die
Fachgruppe AUTOGENE METALLBEARBEITUNG gegründet. Da die Effektivität dieser
Fachgruppe nicht sehr hoch war, gründete sich im Jahr 1908 der Verband für
autogene Metallbearbeitung (VAM) in Stuttgart. Der VAM rief in vielen Orten
eigene Ortsverbände ins Leben und hatte auch eine eigene Zeitschrift. Das
bereits zukunftsweisende Programm des VAM war ein Grundstein dieses
Erfolges. In der Satzung fand man folgende Ziele und Pläne:
- Belehrungen und
Fachberatungen zur Praxis
- Durchführung von Schweiß-
und Unterrichtskursen
- Prüfung von Schweißern und
Ingenieuren
- Unterstützung bei Fragen
und Problemen
- Errichtung von Versuchs-,
Prüf- und Lehrwerkstätten
- Durchführung von
Versammlungen, Vorführungen, Vorträgen und Ausstellungen
- Herausgabe von
Fachschriften und der Verbandszeitschrift
- Unterstützung von
Forschungen
- Kontakte zu einschlägigen
Vereinigungen
Damit war der VAM zur ernsten
Konkurrenz des DAV geworden. Wichtige Fachleute waren in beiden Verbänden
aktiv. Im Jahr 1932 wurden die Geschäftstellen beider Verbände
zusammengeschlossen. Die Vereinigung der Verbände fand jedoch erst zehn
Jahre später statt. Denn erst 1942 wurde der Deutsche Verband für
Schweißtechnik und Azetylen (DVSA) mit Sitz in Berlin, durch Zusammenschluss
beider Verbände gebildet. Zwei Jahre später existierten annähernd 100
Ortsgruppen. Gegen Ende des Krieges kam jedoch die Tätigkeit völlig zum
Erliegen.
Neben den beiden Verbänden befassten sich bis dahin auch andere
Gruppierungen mit Schweißtechniken. So entstand bereits 1925 innerhalb des
VDI (Verein Deutscher Ingenieure) der Fachausschuss für Schweißtechnik. Auch
die Industrie etablierte sich auf dem Gebiet des Schweißens und gründete
1929 den Werbeausschuss für Elektroschweißung. Nach Gewinnung von
Mitgliedern aus dem Anwenderbereichen wurde der Werbeausschuss im Jahr 1930
in Deutsche Gesellschaft für Elektroschweißung (DGE) umbenannt. Nach
anfänglicher Zusammenarbeit von VAM und DGE die 1931 beendet wurde, begann
die DGE mit dem Aufbau eigener Ortsgruppen und verfolgte ein den VAM-Zielen
ähnliches Programm. Die Zusammenarbeit mit dem VDI-Fachausschuss war in der
ganzen Zeit des Bestehens jedoch sehr fruchtbar. Auch für den DGE brachte
das Kriegsende ein Ende der Verbandsarbeit, die offizielle Auflösung
erfolgte jedoch erst im Jahre 1951.
Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges war man sich beim DVSA und beim DGE
einig, dass nur ein Verband unterstützt werden soll, der die gesamte
Schweißtechnik betreut. Darum wurde 1945 die Arbeitsgemeinschaft
Schweißtechnik e.V. in Berlin (ASB) gegründet. Durch den Viermächte-Status
in Berlin blieb der ASB lange Zeit unabhängig vom später gegründeten
Deutschen Verband für Schweißtechnik in Düsseldorf. Der ASB wurde 1990 mit
der politischen Wende aufgelöst.
Im übrigen Gebiet gab es bereits ab 1946 Besprechungen zur Schaffung eines
übergeordneten Verbandes für Schweißtechnik. Die Gründungsversammlung fand
am 08.05.1947 in Leverkusen statt, die Eintragung als eingetragener Verein
erfolgte am 23.12.1947 beim Amtsgericht Düsseldorf.
Durch das Besatzungsstatut musste sich die Arbeit des DVS zunächst auf die
britische Besatzungszone beschränken. Im Jahr 1949 konnte die Arbeit auf
fast das gesamte westdeutsche Gebiet ausgeweitet werden. Nur im Saarland
konnten erst nach 1956 Landes- und Ortsverbände gegründet werden.
Im Januar des Jahres 1949 erschien die erste Ausgabe von "Schweißen und
Schneiden" als Verbandszeitschrift. Im Jahr 1955 wurde der deutsche Verlag
für Schweißtechnik DVS-Verlag GmbH gegründet.
Auf dem Gebiet der ehemaligen DDR gab es nach dem zweiten Weltkrieg, genauso
wie in Berlin, eigene Verbände und Fachgruppen die sich mit Schweißtechnik
befassten. So die Kammer der Technik ab 1946, der Fachausschuss
Schweißtechnik Berlin ab 1948 und ab 1974 die Wissenschaftliche Sektion
Schweißtechnik Berlin. Schweißtechnisches Zentrum war hier z.B. die 1930
gegründete Mitteldeutsche Schweißlehr- und Versuchsanstalt in Halle/Saale.
Später erfolgte die Umbenennung in Schweißtechnische Lehr- und
Versuchsanstalt (SLV). In der ehemaligen DDR wurde die SLV Halle/Saale das
Zentralinstitut für Schweißtechnik (ZIS Halle). Nach der Wiedervereinigung
1990 wurde das ZIS in SLV Halle umbenannt. Die deutsche Wiedervereinigung
brachte auch die Einbindung aller auf dem Gebiet der Schweißtechnik tätigen
Fachgruppen der DDR in die DVS-Struktur. Es entstanden Landesverbände und
Bezirksverbände. In Berlin-Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen,
Sachsen-Anhalt und Thüringen stehen dem DVS über 200 Bildungseinrichtungen
zur Verfügung.
Geschichte der Ausbildung:
Bereits in den Anfangsjahren der
Schweißtechnik gab es zahllose schwere Unfälle durch unsachgemäßen Umgang
mit Ausrüstung und Medien. Durch Unkenntnis und Fehleinschätzung wurden
Gefahren nicht erkannt. Um dieses Grundübel zu bekämpfen, wurden durch die
Verbände und Organisationen der Schweißtechnik immer wieder Vorschriften
erarbeitet und Ausbildungsmöglichkeiten angeboten.
Der DVS hatte sich von Anfang an die Ausbildung von Schweißern und
Schweißaufsichtspersonen auf die Fahnen geschrieben. Bereits die ersten
Verbände hatten solche Ziele für praktische und theoretische Schulungen. Im
Jahr 1909 wurden die ersten Schweißkurse durch den Deutschen Acetylenverein
ausgerichtet. Die Ausrichtung wurde durch den im gleichen Jahr gegründeten
Verband für Autogene Metallbearbeitung (VAM) übernommen. Im Jahr 1913 gab es
bereits 64 technische Lehranstalten in Deutschland. Die Anzahl der
ausgebildeten Schweißer stieg stetig an, im Jahr 1926 gab es fast 2000
Autogenschweißer mit Ausbildung. Die Vereinheitlichung der Ausbildung wurde
im Jahr 1928 mit der Veröffentlichung der "Richtlinien für Schweißkurse"
vorangetrieben. Erhöhte Anforderungen an die Ausbildung und Qualifizierung
der Schweißer, ließ selbständige Schulungsstätten mit speziellen
hauptamtlichen Lehrkräften entstehen. Diese wurden als Schweißtechnische
Lehr- und Versuchsanstalten (SLV) gegründet, so z.B. im Jahr 1927 in Berlin
und 1930 in Halle. Die Konzentration auf die Ausbildung brachte eine neue
Qualität gegenüber dem bisherigen Umfang in den Kursstätten. Die SLV
qualifizierten auch Meister und Ingenieure für die praktischen
Anforderungen. Es wurden Prüfungsanforderungen und Prüfungsordnungen
aufgestellt und regelmäßige Lehrgänge mit Prüfungen für Ausbilder erarbeitet
und durchgeführt.
Insgesamt wurden bis zum Ende des zweiten Weltkrieges im Jahr 1945 in den
SLV mehr als 1000 Lehrschweißer im Gas- und Lichtbogenschweißen ausgebildet.
Parallel zu den überbetrieblichen Ausbildungen wurde seit dem Ende der
zwanziger Jahre vom Gesamtverband der Deutschen Metallindustrie in
Zusammenarbeit mit VAM und DGE das Berufsbild des Schmelzschweißers
geschaffen. Hier wurden Schweißer in einer vierjährigen Lehrzeit
ausgebildet. Grundlegende Kenntnisse über Metallbearbeitung, sowie Gas- und
Lichtbogenschweißen wurden durch Lehrschweißer vermittelt.
Richtlinien und Regeln wurden immer wieder überarbeitet. Im Jahr 1931 wurde
mit der Herausgabe der DIN 4100 eine technische Regel geschaffen, die die
Herstellung geschweißter Stahlbauten und Anforderungen an Schweißer
festlegte. Die Festlegungen der Fachgruppe "Dampfkessel und Behälterbau"
wurden fast zur gleichen Zeit in DIN 2470, geschweißte Rohrleitungen, sowie
in Dampfkesselbestimmungen und weiteren Vorschriften beschrieben. Diese
Regelwerke forderten neben qualifizierten Schweißern auch schweißtechnisch
qualifizierte Ingenieure. Die Ingenieure wurden wie die Lehrschweißer nur an
den SLV ausgebildet.
Nach 1945 wurden mit dem DVS und den anderen Verbänden schnell neue
Strukturen gefunden, um die Ausbildung noch effektiver und einheitlicher zu
machen. Die fachliche und praktische Ausbildung wurde durch die Verbände so
eindeutig beschrieben, dass jede Kursstätte die gleiche schweißtechnische
Ausbildung anbieten konnte. Von der Auflistung praktischer Übungen bis zur
Festlegung des Unterrichtsmaterials und der Qualifikation der Lehrkräfte,
konnten für alle Teilnehmer gleiche Bedingungen geschaffen werden. Nur so
ist es auch heute möglich ständig neueste Technologien und Verfahren in
allen notwendigen Bereichen umzusetzen und anzubieten. Heute werden mehr als
200000 Teilnehmer jedes Jahr vom DVS an über 600 Bildungseinrichtungen
geschult.
Geschichte der Firma Schweißtechnik Becker:
So nachhaltig wie die jüngere
politische Geschichte unseres Landes durch die Wiedervereinigung zweier deutscher
Staaten geprägt wurde, so hinterließ die Wiedervereinigung auch in der
gesamten Schweißtechnik ihre Spuren. Die Welle der Privatisierungen in
Industrie und Handel nutzte Herr Helmut Becker bereits im Mai 1990. In
diesem Monat, am 08.05.90, wurde die Gewerbegenehmigung ausgestellt, die ein erster Anfang
unseres neuen Handelsunternehmens in Thüringen war. Es
erfolgten zu dieser Zeit Schulungen und Lehrgänge um Werksvertretungen, wie z.B. für L-TEC
Wissen ausbauen zu können.
Am 16.06.1990 wurden bereits die ersten Schweißmaschinen von L-TEC in
Empfang genommen. Die Handelstätigkeit auf privater Ebene als selbständige
Firma Schweißtechnik Becker in Urbich betrug in dieser Zeit nur einige Stunden pro
Woche.
Seit dem 01.07.1990 wurde jedoch eine Erweiterung der Zeiten notwendig. So
begann Herr Helmut Becker in dieser Zeit die durch ihn gegründete neue Firma
weiter auszubauen. Seine Tätigkeit in der volkseigenen Industrie, im Bereich
Schweißtechnik, wurde schrittweise in seine eigene Handelsfirma verlagert.
In dieser Zeit konnte die Firma Schweißtechnik Becker bereits einen weiteren
Mitarbeiter zählen und einen vollen Tag pro Woche Arbeitszeit ausfüllen. Am
01.11.1990 wurde die Handelstätigkeit auf zwei Tage pro Woche erhöht.
Weitere Erhöhungen erfolgten bis 1992, seit dieser Zeit wurde die Arbeit an
6 Tagen pro Woche notwendig. Im Jahr 1992 wurden auch mehrere
Außendienstmitarbeiter eingestellt und die Büroräume in Urbich erweitert.
Im Jahr 1993 ist
der Ausbau der Sachbearbeitung und Buchhaltung erfolgt. Mit
Einführung der EDV im selben Jahr, werden seit dem alle Bereiche des
Unternehmens effektiv geführt und können auch kurzfristig optimal an die
aktuellen Erfordernisse angepasst werden. Der eigene
Bereich Sachbearbeitung und Buchhaltung, hat Anfangs nur einem Mitarbeiter, im Jahr 1994
sind hier aber bereits drei
Arbeitskräfte tätig.
Im Jahr 1995 wurden neue Lagerflächen geschaffen. Seit 1995 erfolgen auch
umfangreiche Anpassungen und Aktualisierungen der Hardware und Software, es können
nun fortlaufend im Netzwerk aktuelle Daten und der
neueste Stand der Technik genutzt werden.
Dafür sorgen umfangreiche Wartungs- und Serviceverträge im IT-Bereich.
Um die Parkplatzsituation zu verbessern, wurde 1997 der Parkplatz in Erfurt-Urbich ausgebaut. Die Erweiterung der Lagerfläche im Jahr 1998, ist
mit der Einrichtung eines Außenlagers in Gotha verbunden. Seit dem stehen,
die meisten Materialien sofort zur Verfügung.
Um den Kunden eine Verbesserung der Serviceleistungen anbieten zu können,
wurde im Jahr 1999 in Gotha eine spezielle Servicewerkstatt in Betrieb genommen. Hier kann
in kürzester Zeit auf alle Probleme im Zusammenhang mit der Schweißtechnik
und Werkstatttechnik reagiert werden. Vor allem Reparaturen, sowie Prüf- und
Wartungsdienste können somit kurzfristig und auf hohem Niveau durchgeführt
werden, damit ist die Firma Schweißtechnik Becker ein modernes Handelsunternehmen,
dass auf wirklich alle Kundenwünsche eingehen kann. Jährlich werden notwendige Anpassungen
der Technischen Ausrüstungen und Einrichtungen vorgenommen. Damit ist
gewährleistet, dass jedem Kunden das höchste Maß an Leistungen auf allen
Ebenen geboten werden kann. Den Kunden stehen eine große Anzahl von weltweit
produzierten Waren in Spitzenqualität zur Verfügung. Nahezu jede
gebräuchliche Ausrüstung und Werkzeugausführung kann in kürzester Zeit
geliefert werden. Dies betrifft sowohl die speziellen schweißtechnischen
Produkte, als auch alle anderen notwendigen Ausrüstungen für Werkstätten,
einschließlich sämtlicher Arbeitsschutzprodukte und Verbrauchsmaterialien.
Gute Kontakte zu den jeweiligen Marktführern, unter den Herstellern der
Produkte, sichern günstige Preise für alle Kunden.
Am 02.07.2003 hat Herr
Helmut Becker seiner langjährigen Geschäftsführerin und Tochter, Barbara Stanke, das Unternehmen übergeben. Da Herr Becker die Übergabe schon mehrere
Jahre gleitend vollzogen hat, ist dieser Termin hauptsächlich von rechtlicher
Bedeutung. Denn Herr Becker steht auch weiterhin dem Unternehmen
Schweißtechnik Becker - Inh. B. Stanke zur Verfügung und wird sicherlich
nicht so schnell von seinem Lebenswerk Abstand gewinnen können.
Damit hat Frau Dipl.-Ing. (FH)
B. Stanke, die ebenfalls entsprechende Ausbildungen auf dem Gebiet der Schweißtechnik
und technischen Ausrüstung absolviert hat, optimale Bedingungen für
die Leitung und den weiteren langfristigen Ausbau des Unternehmens.
Von Beginn
an wurde ein besonderes Augenmerk auf eine schlagkräftige Mannschaft gelegt.
Sämtliche Mitarbeiter können durch planmäßige Aus- und Weiterbildung auch
auf Dauer höchsten Ansprüchen gerecht werden.
Die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems im Jahr 2004 (DVS-ZERT)
dient der langfristigen Gütesicherung. Durch Audit wurde der Nachweis
erbracht, dass dieses Qualitätsmanagementsystem alle Anforderungen der Norm
DIN EN ISO 9001:2000 erfüllt. Analysen des genutzten Qualitätsmanagementsystems
erfolgen
jährlich von unabhängigen Prüfern. Damit wird eine fortlaufende Anpassung an
die Erfordernisse und der größte Nutzen für die Kunden garantiert.
Um langfristig jedem Kunden im Arbeitsbereich optimale Qualität anzubieten,
wird auch jetzt schon an unser Team von morgen gedacht. Es werden
Nachfolgeregelungen getroffen und Entwicklungsmöglichkeiten langfristig
geplant. Neben der Ausbildung der vorhandenen Mitarbeiter wird fortlaufend
auch nach geeigneten Bewerbern gesucht. Mit der Einstellung des Herrn Marco
Stanke, dem Sohn von Frau B. Stanke, konnte im Jahr 2006 ein wichtiger
Schritt in die Zukunft gemacht werden. Herr Stanke hat eine aktuelle
Ausbildung als Mechatroniker und konnte im Unternehmen bereits eine Reihe
von Schweißlehrgängen und Fachausbildungen absolvieren. Er hat bisher schon
alle Stationen des Unternehmens durchlaufen und wird nun vorrangig im
Bereich Kundenservice und Gerätetechnik arbeiten. Für sämtliche Bereiche
sind mehrere Mitarbeiter fachlich ausgebildet, somit stehen unseren Kunden
jederzeit geeignete Fachkräfte zur Verfügung.
Das Jahr 2006 wurde bei uns insbesondere geprägt durch umfangreiche
Umgestaltungen im Bereich Urbich. Neben der Neuorganisation der
Lagerbereiche wurden vor allem die Büro-Räume aufgerüstet. Die Erweiterung
der Kapazität und die Modernisierung der technischen Ausrüstung waren auf
Grund des gestiegenen Arbeitsaufwandes erforderlich. Damit ist ein wichtiger
Grundstein für die Zukunft gelegt. Platz und Ausrüstung für neue Mitarbeiter
und Erfordernisse stehen nun zur Verfügung.
Im Jahr 2007 gab es erneut eine größere Veränderung, die Werkstatt in Gotha
und der dortige Lagerbereich wurden zu klein, hier wird seit November 2007
ein neues Objekt genutzt. Damit hat auch unser Service eine neue Adresse.
Für den noch besseren Kundenservice wurden in Gotha spezielle
Arbeitsbereiche geschaffen, die es unseren Servicetechnikern noch schneller
ermöglichen sämtliche erforderliche Leistungen zu erbringen. Wir bedanken
uns an dieser Stelle bei allen Geschäftspartnern die in der kurzen
Einrichtungsphase mit unseren eingeschränkten Kommunikationsmöglichkeiten
leben mussten. Gleichzeitig bedanken wir uns auch bei allen Kunden und
Lieferanten für die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren. Wir freuen
uns auf weitere gemeinsame Lösungen und Konzepte zur Erfüllung höchster
Qualitäts- und Quantitätsansprüche.
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