Europa >> Deutschland >> Thüringen >> Erfurt >> Schweißtechnik Becker, © B. Stanke, Erfurt-Urbich, Januar 2012

Schweißtechnik Becker - www.schweiss-handel.de

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Geschichte:   Schweißen  -  Verbände  -  Ausbildung  -  Firma STB 

 
 
Geschichtliche Informationen zum Schweißen und zur Firma Schweißtechnik Becker:
 
Geschichte des Schweißens:

Schweißen ist jedes Verfahren, bei dem Bauteile unter Anwendung von Wärme oder / und Druck zusammengefügt werden.
Das Schweißen ist als Verbindungsverfahren schon über 3800 Jahre alt. Zu dieser Anfangszeit kannte man jedoch nur das Feuerpressschweißen, dass auch als Hammerschweißen bezeichnet wird.
Mit dem beginnenden Zeitalter der Industrialisierung benötigte man jedoch Schweißverfahren, die den Bedarf an Schweißteilen decken konnten. Der Bau von Maschinen, Behältern und Apparaten erforderte sichere und wirtschaftlich herstellbare Schweißverbindungen. Im 19. Jahrhundert entwickelte man das Lichtbogenschweißverfahren, dass jedoch erst ab 1930 in großem Umfang zur Anwendung kam. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts entdeckte man wichtige Gase und entwickelte Verfahren und Technik für das Gasschweißen, dass sehr lange Zeit vorherrschend war.
Die Zahl der Schweißprozesse stieg seit dem 18. Jahrhundert ständig an, um 1900 kannte man bereits fünf Schweißprozesse, um 1950 waren bereits über zwanzig bekannt. Heute kennt man weit über 100 Schweißprozesse, von denen natürlich nicht alle neu entwickelten von großer Bedeutung sind.


Nachfolgende Aufstellung zeigt eine Übersicht wichtiger historischer Daten:

  • 1800 v.u.Z. - moderne Völker entwickeln das Hammerschweißen
  • 1862 - Friedrich Wöhler gelingt die Herstellung von Kalziumkarbid
  • 1867 - Widerstandsschweißen von Stahl
  • 1885 - Erprobung von Lichtbogenschweißtechniken
  • 1901 - Beginn der Verwendung von Acetylen
  • 1937 - Einsatz von Unterpulverschweißen in Dt.
  • 1940 - Einsatz des Wolfram-Inertgas-Schweißen in den USA
  • 1950 - Metall-Inertgas-Verfahren in Deutschland
  • 1964 - Einsatz von Plasmaschweißverfahren
  • 1968 - Entstehung von Gas- und Flüssigkeitslasern

Seit der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts werden für das Schweißen immer schneller neuere Techniken eingesetzt, so hat die Anwendung von Elektronenstrahlen, Laserstrahlen und Ultraschall in verschiedenen Bereichen stark zugenommen. Die Entwicklung der Schweißverfahren wird sich im 21. Jahrhundert weiter fortsetzen.



Geschichte der Verbände:

Die Vereine bzw. Verbände für Schweißtechnik blicken in Deutschland auf mehr als einhundert Jahre technisch-wissenschaftliche Arbeit zurück. Diese lange Tradition ergibt sich vor allem aus dem Nutzen den die Mitglieder mit ihrem Engagement in Wirtschaft und Wissenschaft aus den Verbänden gezogen haben.
In der heutigen Form existiert der Verband seit 1990. Durch die Wiedervereinigung konnte von neuem ein gesamtdeutscher Verband entstehen, mit dem Namen Deutscher Verband für Schweißtechnik (DVS).
Die Geschichte der Schweißverbände wurde bis zur Vereinigung zum DVS durch Einzelverbände geprägt, die aus verschiedenen Interessengruppen hervorgegangen waren.
So entstand 1897 der Calciumcarbid- und Acetylengasverein in Frankfurt/Main, die zahlreichen Anwendungen für Acetylen verlangten geradezu diesen Schritt. Denn mit dem aus Kalziumkarbid gewonnenen Acetylen hatte man ein vielseitig verwendbares Gas, man nutzte es für Beleuchtungen im mobilen Einsatz in dieser Zeit sogar öfter als zum Schweißen.
Ebenfalls im Jahr 1897 entstand in Berlin der Deutsche Verein für Acetylen und Carbid. Diese beiden Vereine schlossen sich im Jahr 1898 zum Deutschen Azetylenverein (DAV) zusammen. Innerhalb des DAV wurde im Jahr 1907 die Fachgruppe AUTOGENE METALLBEARBEITUNG gegründet. Da die Effektivität dieser Fachgruppe nicht sehr hoch war, gründete sich im Jahr 1908 der Verband für autogene Metallbearbeitung (VAM) in Stuttgart. Der VAM rief in vielen Orten eigene Ortsverbände ins Leben und hatte auch eine eigene Zeitschrift. Das bereits zukunftsweisende Programm des VAM war ein Grundstein dieses Erfolges. In der Satzung fand man folgende Ziele und Pläne:

  • Belehrungen und Fachberatungen zur Praxis
  • Durchführung von Schweiß- und Unterrichtskursen
  • Prüfung von Schweißern und Ingenieuren
  • Unterstützung bei Fragen und Problemen
  • Errichtung von Versuchs-, Prüf- und Lehrwerkstätten
  • Durchführung von Versammlungen, Vorführungen, Vorträgen und Ausstellungen
  • Herausgabe von Fachschriften und der Verbandszeitschrift
  • Unterstützung von Forschungen
  • Kontakte zu einschlägigen Vereinigungen

Damit war der VAM zur ernsten Konkurrenz des DAV geworden. Wichtige Fachleute waren in beiden Verbänden aktiv. Im Jahr 1932 wurden die Geschäftstellen beider Verbände zusammengeschlossen. Die Vereinigung der Verbände fand jedoch erst zehn Jahre später statt. Denn erst 1942 wurde der Deutsche Verband für Schweißtechnik und Azetylen (DVSA) mit Sitz in Berlin, durch Zusammenschluss beider Verbände gebildet. Zwei Jahre später existierten annähernd 100 Ortsgruppen. Gegen Ende des Krieges kam jedoch die Tätigkeit völlig zum Erliegen.
Neben den beiden Verbänden befassten sich bis dahin auch andere Gruppierungen mit Schweißtechniken. So entstand bereits 1925 innerhalb des VDI (Verein Deutscher Ingenieure) der Fachausschuss für Schweißtechnik. Auch die Industrie etablierte sich auf dem Gebiet des Schweißens und gründete 1929 den Werbeausschuss für Elektroschweißung. Nach Gewinnung von Mitgliedern aus dem Anwenderbereichen wurde der Werbeausschuss im Jahr 1930 in Deutsche Gesellschaft für Elektroschweißung (DGE) umbenannt. Nach anfänglicher Zusammenarbeit von VAM und DGE die 1931 beendet wurde, begann die DGE mit dem Aufbau eigener Ortsgruppen und verfolgte ein den VAM-Zielen ähnliches Programm. Die Zusammenarbeit mit dem VDI-Fachausschuss war in der ganzen Zeit des Bestehens jedoch sehr fruchtbar. Auch für den DGE brachte das Kriegsende ein Ende der Verbandsarbeit, die offizielle Auflösung erfolgte jedoch erst im Jahre 1951.
Nach dem Ende des zweiten Weltkrieges war man sich beim DVSA und beim DGE einig, dass nur ein Verband unterstützt werden soll, der die gesamte Schweißtechnik betreut. Darum wurde 1945 die Arbeitsgemeinschaft Schweißtechnik e.V. in Berlin (ASB) gegründet. Durch den Viermächte-Status in Berlin blieb der ASB lange Zeit unabhängig vom später gegründeten Deutschen Verband für Schweißtechnik in Düsseldorf. Der ASB wurde 1990 mit der politischen Wende aufgelöst.
Im übrigen Gebiet gab es bereits ab 1946 Besprechungen zur Schaffung eines übergeordneten Verbandes für Schweißtechnik. Die Gründungsversammlung fand am 08.05.1947 in Leverkusen statt, die Eintragung als eingetragener Verein erfolgte am 23.12.1947 beim Amtsgericht Düsseldorf.
Durch das Besatzungsstatut musste sich die Arbeit des DVS zunächst auf die britische Besatzungszone beschränken. Im Jahr 1949 konnte die Arbeit auf fast das gesamte westdeutsche Gebiet ausgeweitet werden. Nur im Saarland konnten erst nach 1956 Landes- und Ortsverbände gegründet werden.
Im Januar des Jahres 1949 erschien die erste Ausgabe von "Schweißen und Schneiden" als Verbandszeitschrift. Im Jahr 1955 wurde der deutsche Verlag für Schweißtechnik DVS-Verlag GmbH gegründet.
Auf dem Gebiet der ehemaligen DDR gab es nach dem zweiten Weltkrieg, genauso wie in Berlin, eigene Verbände und Fachgruppen die sich mit Schweißtechnik befassten. So die Kammer der Technik ab 1946, der Fachausschuss Schweißtechnik Berlin ab 1948 und ab 1974 die Wissenschaftliche Sektion Schweißtechnik Berlin. Schweißtechnisches Zentrum war hier z.B. die 1930 gegründete Mitteldeutsche Schweißlehr- und Versuchsanstalt in Halle/Saale. Später erfolgte die Umbenennung in Schweißtechnische Lehr- und Versuchsanstalt (SLV). In der ehemaligen DDR wurde die SLV Halle/Saale das Zentralinstitut für Schweißtechnik (ZIS Halle). Nach der Wiedervereinigung 1990 wurde das ZIS in SLV Halle umbenannt. Die deutsche Wiedervereinigung brachte auch die Einbindung aller auf dem Gebiet der Schweißtechnik tätigen Fachgruppen der DDR in die DVS-Struktur. Es entstanden Landesverbände und Bezirksverbände. In Berlin-Brandenburg, Mecklenburg-Vorpommern, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen stehen dem DVS über 200 Bildungseinrichtungen zur Verfügung.




Geschichte der Ausbildung:

Bereits in den Anfangsjahren der Schweißtechnik gab es zahllose schwere Unfälle durch unsachgemäßen Umgang mit Ausrüstung und Medien. Durch Unkenntnis und Fehleinschätzung wurden Gefahren nicht erkannt. Um dieses Grundübel zu bekämpfen, wurden durch die Verbände und Organisationen der Schweißtechnik immer wieder Vorschriften erarbeitet und Ausbildungsmöglichkeiten angeboten.
Der DVS hatte sich von Anfang an die Ausbildung von Schweißern und Schweißaufsichtspersonen auf die Fahnen geschrieben. Bereits die ersten Verbände hatten solche Ziele für praktische und theoretische Schulungen. Im Jahr 1909 wurden die ersten Schweißkurse durch den Deutschen Acetylenverein ausgerichtet. Die Ausrichtung wurde durch den im gleichen Jahr gegründeten Verband für Autogene Metallbearbeitung (VAM) übernommen. Im Jahr 1913 gab es bereits 64 technische Lehranstalten in Deutschland. Die Anzahl der ausgebildeten Schweißer stieg stetig an, im Jahr 1926 gab es fast 2000 Autogenschweißer mit Ausbildung. Die Vereinheitlichung der Ausbildung wurde im Jahr 1928 mit der Veröffentlichung der "Richtlinien für Schweißkurse" vorangetrieben. Erhöhte Anforderungen an die Ausbildung und Qualifizierung der Schweißer, ließ selbständige Schulungsstätten mit speziellen hauptamtlichen Lehrkräften entstehen. Diese wurden als Schweißtechnische Lehr- und Versuchsanstalten (SLV) gegründet, so z.B. im Jahr 1927 in Berlin und 1930 in Halle. Die Konzentration auf die Ausbildung brachte eine neue Qualität gegenüber dem bisherigen Umfang in den Kursstätten. Die SLV qualifizierten auch Meister und Ingenieure für die praktischen Anforderungen. Es wurden Prüfungsanforderungen und Prüfungsordnungen aufgestellt und regelmäßige Lehrgänge mit Prüfungen für Ausbilder erarbeitet und durchgeführt.
Insgesamt wurden bis zum Ende des zweiten Weltkrieges im Jahr 1945 in den SLV mehr als 1000 Lehrschweißer im Gas- und Lichtbogenschweißen ausgebildet.
Parallel zu den überbetrieblichen Ausbildungen wurde seit dem Ende der zwanziger Jahre vom Gesamtverband der Deutschen Metallindustrie in Zusammenarbeit mit VAM und DGE das Berufsbild des Schmelzschweißers geschaffen. Hier wurden Schweißer in einer vierjährigen Lehrzeit ausgebildet. Grundlegende Kenntnisse über Metallbearbeitung, sowie Gas- und Lichtbogenschweißen wurden durch Lehrschweißer vermittelt.
Richtlinien und Regeln wurden immer wieder überarbeitet. Im Jahr 1931 wurde mit der Herausgabe der DIN 4100 eine technische Regel geschaffen, die die Herstellung geschweißter Stahlbauten und Anforderungen an Schweißer festlegte. Die Festlegungen der Fachgruppe "Dampfkessel und Behälterbau" wurden fast zur gleichen Zeit in DIN 2470, geschweißte Rohrleitungen, sowie in Dampfkesselbestimmungen und weiteren Vorschriften beschrieben. Diese Regelwerke forderten neben qualifizierten Schweißern auch schweißtechnisch qualifizierte Ingenieure. Die Ingenieure wurden wie die Lehrschweißer nur an den SLV ausgebildet.
Nach 1945 wurden mit dem DVS und den anderen Verbänden schnell neue Strukturen gefunden, um die Ausbildung noch effektiver und einheitlicher zu machen. Die fachliche und praktische Ausbildung wurde durch die Verbände so eindeutig beschrieben, dass jede Kursstätte die gleiche schweißtechnische Ausbildung anbieten konnte. Von der Auflistung praktischer Übungen bis zur Festlegung des Unterrichtsmaterials und der Qualifikation der Lehrkräfte, konnten für alle Teilnehmer gleiche Bedingungen geschaffen werden. Nur so ist es auch heute möglich ständig neueste Technologien und Verfahren in allen notwendigen Bereichen umzusetzen und anzubieten. Heute werden mehr als 200000 Teilnehmer jedes Jahr vom DVS an über 600 Bildungseinrichtungen geschult.




Geschichte der Firma Schweißtechnik Becker:

So nachhaltig wie die jüngere politische Geschichte unseres Landes durch die Wiedervereinigung zweier deutscher Staaten geprägt wurde, so hinterließ die Wiedervereinigung auch in der gesamten Schweißtechnik ihre Spuren. Die Welle der Privatisierungen in Industrie und Handel nutzte Herr Helmut Becker bereits im Mai 1990. In diesem Monat, am 08.05.90, wurde die Gewerbegenehmigung ausgestellt, die ein erster Anfang unseres neuen Handelsunternehmens in Thüringen war. Es erfolgten zu dieser Zeit Schulungen und Lehrgänge um Werksvertretungen, wie z.B. für L-TEC Wissen ausbauen zu können.

Am 16.06.1990 wurden bereits die ersten Schweißmaschinen von L-TEC in Empfang genommen. Die Handelstätigkeit auf privater Ebene als selbständige Firma Schweißtechnik Becker in Urbich betrug in dieser Zeit nur einige Stunden pro Woche.
Seit dem 01.07.1990 wurde jedoch eine Erweiterung der Zeiten notwendig. So begann Herr Helmut Becker in dieser Zeit die durch ihn gegründete neue Firma weiter auszubauen. Seine Tätigkeit in der volkseigenen Industrie, im Bereich Schweißtechnik, wurde schrittweise in seine eigene Handelsfirma verlagert. In dieser Zeit konnte die Firma Schweißtechnik Becker bereits einen weiteren Mitarbeiter zählen und einen vollen Tag pro Woche Arbeitszeit ausfüllen. Am 01.11.1990 wurde die Handelstätigkeit auf zwei Tage pro Woche erhöht. Weitere Erhöhungen erfolgten bis 1992, seit dieser Zeit wurde die Arbeit an 6 Tagen pro Woche notwendig. Im Jahr 1992 wurden auch mehrere Außendienstmitarbeiter eingestellt und die Büroräume in Urbich erweitert.

Im Jahr 1993 ist der Ausbau der Sachbearbeitung und Buchhaltung erfolgt. Mit Einführung der EDV im selben Jahr, werden seit dem alle Bereiche des Unternehmens effektiv geführt und können auch kurzfristig optimal an die aktuellen Erfordernisse angepasst werden. Der eigene Bereich Sachbearbeitung und Buchhaltung, hat Anfangs nur einem Mitarbeiter, im Jahr 1994 sind hier aber bereits drei Arbeitskräfte tätig.

Im Jahr 1995 wurden neue Lagerflächen geschaffen. Seit 1995 erfolgen auch umfangreiche Anpassungen und Aktualisierungen der Hardware und Software, es können nun fortlaufend im Netzwerk aktuelle Daten und der neueste Stand der Technik genutzt werden.
Dafür sorgen umfangreiche Wartungs- und Serviceverträge im IT-Bereich.

Um die Parkplatzsituation zu verbessern, wurde 1997 der Parkplatz in Erfurt-Urbich ausgebaut. Die Erweiterung der Lagerfläche im Jahr 1998, ist mit der Einrichtung eines Außenlagers in Gotha verbunden. Seit dem stehen, die meisten Materialien sofort zur Verfügung.

Um den Kunden eine Verbesserung der Serviceleistungen anbieten zu können, wurde im Jahr 1999 in Gotha eine spezielle Servicewerkstatt in Betrieb genommen. Hier kann in kürzester Zeit auf alle Probleme im Zusammenhang mit der Schweißtechnik und Werkstatttechnik reagiert werden. Vor allem Reparaturen, sowie Prüf- und Wartungsdienste können somit kurzfristig und auf hohem Niveau durchgeführt werden, damit ist die Firma Schweißtechnik Becker ein modernes Handelsunternehmen, dass auf wirklich alle Kundenwünsche eingehen kann. Jährlich werden notwendige Anpassungen der Technischen Ausrüstungen und Einrichtungen vorgenommen. Damit ist gewährleistet, dass jedem Kunden das höchste Maß an Leistungen auf allen Ebenen geboten werden kann. Den Kunden stehen eine große Anzahl von weltweit produzierten Waren in Spitzenqualität zur Verfügung. Nahezu jede gebräuchliche Ausrüstung und Werkzeugausführung kann in kürzester Zeit geliefert werden. Dies betrifft sowohl die speziellen schweißtechnischen Produkte, als auch alle anderen notwendigen Ausrüstungen für Werkstätten, einschließlich sämtlicher Arbeitsschutzprodukte und Verbrauchsmaterialien. Gute Kontakte zu den jeweiligen Marktführern, unter den Herstellern der Produkte, sichern günstige Preise für alle Kunden.

Am 02.07.2003 hat Herr Helmut Becker seiner langjährigen Geschäftsführerin und Tochter, Barbara Stanke, das Unternehmen übergeben. Da Herr Becker die Übergabe schon mehrere Jahre gleitend vollzogen hat, ist dieser Termin hauptsächlich von rechtlicher Bedeutung. Denn Herr Becker steht auch weiterhin dem Unternehmen Schweißtechnik Becker - Inh. B. Stanke zur Verfügung und wird sicherlich nicht so schnell von seinem Lebenswerk Abstand gewinnen können.
Damit hat Frau Dipl.-Ing. (FH) B. Stanke, die ebenfalls entsprechende Ausbildungen auf dem Gebiet der Schweißtechnik und technischen Ausrüstung absolviert hat, optimale Bedingungen für die Leitung und den weiteren langfristigen Ausbau des Unternehmens.

Von Beginn an wurde ein besonderes Augenmerk auf eine schlagkräftige Mannschaft gelegt. Sämtliche Mitarbeiter können durch planmäßige Aus- und Weiterbildung auch auf Dauer höchsten Ansprüchen gerecht werden.
Die Einführung eines Qualitätsmanagementsystems im Jahr 2004 (DVS-ZERT) dient der langfristigen Gütesicherung. Durch Audit wurde der Nachweis erbracht, dass dieses Qualitätsmanagementsystem alle Anforderungen der Norm DIN EN ISO 9001:2000 erfüllt. Analysen des genutzten Qualitätsmanagementsystems erfolgen jährlich von unabhängigen Prüfern. Damit wird eine fortlaufende Anpassung an die Erfordernisse und der größte Nutzen für die Kunden garantiert.

Um langfristig jedem Kunden im Arbeitsbereich optimale Qualität anzubieten, wird auch jetzt schon an unser Team von morgen gedacht. Es werden Nachfolgeregelungen getroffen und Entwicklungsmöglichkeiten langfristig geplant. Neben der Ausbildung der vorhandenen Mitarbeiter wird fortlaufend auch nach geeigneten Bewerbern gesucht. Mit der Einstellung des Herrn Marco Stanke, dem Sohn von Frau B. Stanke, konnte im Jahr 2006 ein wichtiger Schritt in die Zukunft gemacht werden. Herr Stanke hat eine aktuelle Ausbildung als Mechatroniker und konnte im Unternehmen bereits eine Reihe von Schweißlehrgängen und Fachausbildungen absolvieren. Er hat bisher schon alle Stationen des Unternehmens durchlaufen und wird nun vorrangig im Bereich Kundenservice und Gerätetechnik arbeiten. Für sämtliche Bereiche sind mehrere Mitarbeiter fachlich ausgebildet, somit stehen unseren Kunden jederzeit geeignete Fachkräfte zur Verfügung.

Das Jahr 2006 wurde bei uns insbesondere geprägt durch umfangreiche Umgestaltungen im Bereich Urbich. Neben der Neuorganisation der Lagerbereiche wurden vor allem die Büro-Räume aufgerüstet. Die Erweiterung der Kapazität und die Modernisierung der technischen Ausrüstung waren auf Grund des gestiegenen Arbeitsaufwandes erforderlich. Damit ist ein wichtiger Grundstein für die Zukunft gelegt. Platz und Ausrüstung für neue Mitarbeiter und Erfordernisse stehen nun zur Verfügung.
Im Jahr 2007 gab es erneut eine größere Veränderung, die Werkstatt in Gotha und der dortige Lagerbereich wurden zu klein, hier wird seit November 2007 ein neues Objekt genutzt. Damit hat auch unser Service eine neue Adresse.
Für den noch besseren Kundenservice wurden in Gotha spezielle Arbeitsbereiche geschaffen, die es unseren Servicetechnikern noch schneller ermöglichen sämtliche erforderliche Leistungen zu erbringen. Wir bedanken uns an dieser Stelle bei allen Geschäftspartnern die in der kurzen Einrichtungsphase mit unseren eingeschränkten Kommunikationsmöglichkeiten leben mussten. Gleichzeitig bedanken wir uns auch bei allen Kunden und Lieferanten für die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren. Wir freuen uns auf weitere gemeinsame Lösungen und Konzepte zur Erfüllung höchster Qualitäts- und Quantitätsansprüche.



 
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